Eine Gastronomieberatung verlangt Einblick in Zahlen, Prozesse und mitunter auch in persönliche Konflikte innerhalb eines Teams. Ohne Vertrauen in die Vertraulichkeit dieser Informationen verändert sich, was ein Betrieb überhaupt offenlegt.
Unvollständige Informationen führen zu falschen Diagnosen
Wird eine Beratung mit der Sorge begonnen, dass Zahlen oder interne Probleme nach außen dringen könnten, werden Informationen häufig unbewusst zurückgehalten oder beschönigt. Eine Analyse auf dieser Grundlage führt zu falschen Schlüssen.
Diskretion betrifft auch das Team, nicht nur die Geschäftsführung
Mitarbeitende sprechen offener über tatsächliche Abläufe, Engpässe oder Konflikte, wenn sie sicher sind, dass ihre Aussagen nicht unmittelbar auf sie zurückfallen. Diese Offenheit ist häufig die wertvollste Informationsquelle in einer Beratung.
Diskretion gilt auch nach Projektende
Anonymisierte Fallbeispiele, wie sie auch in diesem Ratgeber verwendet werden, funktionieren nur, wenn Diskretion über den Beratungszeitraum hinaus gilt. Ein Betrieb muss sich darauf verlassen können, auch Jahre später nicht identifizierbar zu sein.
Woran Sie eine diskrete Beratung erkennen
Drei Fragen helfen bei der Einschätzung, bevor ein Beratungsprojekt beginnt:
- 01Wird Vertraulichkeit ausdrücklich zugesichert, auch über das Projektende hinaus?
- 02Finden Gespräche mit Mitarbeitenden auch ohne Anwesenheit der Führungskraft statt?
- 03Werden Fallbeispiele grundsätzlich anonymisiert, ohne dass der Betrieb erkennbar bleibt?
Gastronomieprofis behandelt alle Projektdaten vertraulich – auch in veröffentlichten Fallbeispielen bleiben Betriebe anonym.
Wie wir insgesamt arbeiten, beschreiben wir in
unserer Gastronomieberatung im Überblick.
Häufige Fragen zu Ablauf und Kosten beantworten wir in den FAQ.