Eine Gastronomieberatung verlangt Einblick in Zahlen, Prozesse und mitunter auch in persönliche Konflikte innerhalb eines Teams. Ohne Vertrauen in die Vertraulichkeit dieser Informationen verändert sich, was ein Betrieb überhaupt offenlegt.
Unvollständige Informationen führen zu falschen Diagnosen
Wird eine Beratung mit der Sorge begonnen, dass Zahlen oder interne Probleme nach außen dringen könnten, werden Informationen häufig unbewusst zurückgehalten oder beschönigt. Eine Analyse auf dieser Grundlage führt zu falschen Schlüssen.
Diskretion betrifft auch das Team, nicht nur die Geschäftsführung
Mitarbeitende sprechen offener über tatsächliche Abläufe, Engpässe oder Konflikte, wenn sie sicher sind, dass ihre Aussagen nicht unmittelbar auf sie zurückfallen. Diese Offenheit ist häufig die wertvollste Informationsquelle in einer Beratung.
Diskretion gilt auch nach Projektende
Anonymisierte Fallbeispiele, wie sie auch in diesem Ratgeber verwendet werden, funktionieren nur, wenn Diskretion über den Beratungszeitraum hinaus gilt. Ein Betrieb muss sich darauf verlassen können, auch Jahre später nicht identifizierbar zu sein.
Der eigentliche Punkt
Diskretion ist keine Serviceleistung am Rande einer Beratung, sondern Voraussetzung dafür, dass die zugrunde liegenden Informationen überhaupt belastbar sind.
Gastronomieprofis behandelt alle Projektdaten vertraulich – auch in veröffentlichten Fallbeispielen bleiben Betriebe anonym.