Ein einzelner Großabnehmer verlangt häufig eine spezielle Verpackungsgröße, eine abweichende Rezeptur oder eine besondere Kennzeichnung. Was wie eine kleine Anpassung wirkt, kann sich auf die gesamte Produktionskalkulation auswirken.
Sonderwünsche selten isoliert kalkuliert
Eine abweichende Anforderung wird oft in die bestehende Produktionslinie eingepasst, ohne separat durchzukalkulieren, was diese Abweichung an zusätzlicher Rüstzeit, Materialverschnitt oder Chargengröße kostet.
Fixkosten verteilen sich anders, wenn eine Charge geteilt wird
Muss eine Produktionscharge wegen einer Sonderanforderung aufgeteilt werden, sinkt die Stückzahl pro Durchlauf – die Fixkosten pro Einheit steigen für alle Abnehmer dieser Charge, nicht nur für den, der die Sonderanforderung gestellt hat.
Der Effekt zeigt sich oft erst deutlich später
Weil Produktions- und Vertriebskalkulation häufig getrennt betrachtet werden, fällt eine schleichende Verschlechterung der Marge oft erst bei der nächsten Gesamtauswertung auf – nicht im Moment, in dem die Sonderanforderung vereinbart wird.
Der eigentliche Punkt
Eine Sonderanforderung für einen Abnehmer ist selten wirklich isoliert. Ohne separate Kalkulation trägt oft die gesamte Charge die Mehrkosten mit, unsichtbar verteilt auf alle Abnehmer.
Gastronomieprofis unterstützt Food-Industrie-Unternehmen dabei, Sonderanforderungen einzelner Abnehmer sauber und transparent durchzukalkulieren.